Das Frosta-Reinheitsgebot: was wirklich dahintersteckt
Stand: August 2026
Seit 2003 produziert Frosta nach einem selbst auferlegten Reinheitsgebot - im Tiefkühlregal bis heute eine Seltenheit unter den großen Marken.
Was das Reinheitsgebot verspricht
Frosta verzichtet nach eigenen Angaben vollständig auf zugesetzte Aromen (auch natürliche), Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Emulgatoren und chemisch modifizierte Stärken. Gewürzt wird mit echten Zutaten: Kräutern, Gewürzen, Gemüse. Die vollständigen Zutatenlisten stehen offen auf frosta.de.
Warum das im TK-Regal besonders ist
Tiefkühlgerichte kommen prinzipiell ohne Konservierungsstoffe aus, weil die Kälte konserviert. Der Verzicht auf Aromen und Geschmacksverstärker geht darüber hinaus - viele vergleichbare Produkte enthalten sie. Das erklärt auch, warum Frosta regulär etwas teurer ist als Eigenmarken.
Die Grenzen
Ein Reinheitsgebot macht aus einem Fertiggericht kein Diätprodukt: Salz-, Fett- und Kaloriengehalt unterscheiden sich je Sorte und stehen wie immer in der Nährwerttabelle. Und "ohne Zusatzstoffe" ist eine Hersteller-Selbstverpflichtung, kein staatlich kontrolliertes Siegel.
Preislich gleicht sich der Marken-Aufschlag übrigens aus, wenn man im Angebot kauft - die aktuellen Aktionen zeigt die Startseite.